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Lateinamerika

Liebes Reisebüro Schäfer Team,
unsere Südamerika-Reise liegt nun „schon“ wieder eine Woche hinter uns, Zeit also, um die Tour kurz Revue passieren zu lassen und Dinge zu erwähnen, die gut waren oder vielleicht verbessert werden könnten.
Zuerst aber unser Gesamteindruck der Tour und Ihrer Planung: Traumhaft (wie gewohnt) !!!

Der Flug über Bogota war etwas umständlich, zudem der lange Aufenthalt dort kein Ende nehmen wollte, da dieser Flughafen über so gut wie keine Gastronomie verfügt. Der Transfer hatte leider nicht geklappt, da der örtlichen Agentur eine andere Ankunftszeit mitgeteilt wurde und diese somit erst am Nachmittag am Flughafen waren.

Das Kennedy-Hotel ist okay, sehr freundliche Mitarbeiter an der Rezeption, mit deren Hilfe Sie dann auch unser Problem mit dem stornierten Zimmer geklärt hatten (wie auch immer das passieren konnte). Zur Stadtrundfahrt hatten wir einen erstklassigen Guide. Sprach super deutsch, englisch und franz sisch, hat sich sehr viel Zeit für uns und unsere Fragen genommen. Mit einem üppigen Mahl und ausreichend Bier haben wir uns bei ihm bedankt …

Familienfoto

Der Flug auf die Osterinsel wurde mit dem Dreamliner von Boing absolviert. Topmodern!

Flug auf Osterinseln

Das Puku Vai Hotel ist ein kleines und sehr nett geführtes Hotel, direkt am Flugplatz, was nicht weiter stört, da am Tag nur eine Maschine landet und startet. Es liegt allerdings etwas abseits vom Hauptort Hanga Roa.

Puku Vai Hotel

Ansonsten sind die Osterinseln allen zu empfehlen, die Interessantes außerhalb riesiger Touristenströme suchen. Die deutschsprachigen Touren waren in Ordnung.

Das Airport Hotel in Santiago war okay. Da wir aber erst nach 22:00 Uhr dort eintrafen, mussten wir uns mit dem Essen beeilen, da die Küche um 22:30 Uhr schließt und es in der näheren Umgebung keine Restaurants gibt.

Das Abasto Hotel liegt zentral im Abasto-Bezirk, ist aber alles andere als ein 5 Sterne Hotel, ziemlich in die Jahre gekommen und düster. Und offensichtlich essen Argentinier zum Frühstück nur Süßes und Kuchen. Gewöhnungsbedürftig für uns war, dass viele Restaurants erst abends ab 20:00 Uhr öffnen und nachmittags oft schließen. Das gilt auch für Uruguay.

Die deutschsprachige Stadtrundfahrt war gut und informativ. Wer in Buenos Aires viel Wert auf touristische Küche legt und chic wohnen möchte, sollte im Hafenviertel Puerto Madero übernachten, ist aber nicht das ursprüngliche Buenos Aires.

Buenos Aires

Die Estancia El Ombu war eins der Highlights dieser Tour. Hier hat einfach alles gestimmt. Personal, Essen, Ambiente, Zimmer, Touren alles super. Die zwei Übernachtungen haben trotzdem völlig ausgereicht.

Estancia El Ombu
Estancia El Ombu
Hotel
Pferd

Die Fährüberfahrt von Buenos Aires nach Colonia war relativ unspektakulär. Das Procedere ist ähnlich wie auf dem Flughafen. Eine Stunde vor Abfahrt am F hrterminal zu sein, reicht aus. Mietwagenübernahme war wie schon in Buenos Aires unkompliziert, teilweise wird nur der Selbstbehalt „vorsichtshalber“ der Kreditkarte belastet und später wieder zurückgebucht. Kann aber ein paar Tage dauern und schmälert somit das Limit der Karte!

Colonia ist ein niedliches Städtchen mit einem schönen Altstadtkern und jeder Menge gemütlicher Kneipen und Restaurants. Das Hotel Real Colonia war sehr gut, nur ein bisschen weit weg vom Zentrum.

Colonia

Montevideo ist eine Stadt, hinter der mein ein Haken auf seiner Weltreiseliste macht, da diese wenig Spektakuläres zu bieten hat. Zudem waren wir an einem Sonntag dort und da hat so ziemlich alles geschlossen, ein wenig trostlos. Einzige echte Sehenswürdigkeit war die alte Markthalle Ciudad Vieja, ein Paradies für Fleischfresser wie uns. Auf unzähligen offenen Grills werden Berge von Fleisch angeboten. Leider schließt diese allerdings täglich schon 18:00 Uhr.

Das Own Hotel, war top. Nagelneu, modern, hell und mit freundlichen Personal ausgestattet.

Letzte Station – Iguazu. Der Transfer vom Flughafen auf argentinischer Seite ins Wish Resort nach Brasilien hat wunderbar funktioniert. Das Hotel selber ist eine sehr weitläufige Anlage, gepflegt und mit funktionalen Zimmern. Um allerdings in die Stadt zu gelangen braucht man ein Taxi, die allerdings problemlos an der Rezeption bestellt werden können.

Iguazu
Iguazu

Der Helikopterflug war spektakulär.

Helikopterflug

Wir buchten im Hotel über das Büro von Blisstravel eine zusätzliche Tour in den Nationalpark Iguazu mit Bootfahrt und eine Tour zum Itaipu-Staudamm (zweitgrößter Staudamm der Welt!). Sehr empfehlenswerte Agentur (reservas@blisstravel.com.br).

Itaipu-Staudamm

Mit der gleichen Agentur unternahmen wir auf unseren Wunsch einen Tagestrip nach Punta del Este, dem zollfreien Einkaufsziel der Brasilianer. Letztlich ein riesiger Markt wo es neben unüberschaubaren Mengen an gefälschten Klamotten, Parfüms und Elektronik von Waffen bis Drogen alles auf der Straße zu kaufen gibt. Wir waren froh, unseren ortskundigen brasilianischen Begleiter dabei gehabt zu haben …

Punta del Este

Der Rückflug entpuppte sich ja nach dem Streik der Lufthansapiloten anfänglich als unschönes Übel, bescherte uns aber letztlich einen zusätzlichen Urlaubstag.

Unterkunft

Zusammenfassend können wir sagen:

Es war eine fantastische Reise mit Unmengen von Eindrücken, die wir auf geschätzten 2.000 Fotos festgehalten haben und jetzt erst mal sortieren müssen. Chile, die Osterinsel und Argentinien sind alles andere als billige Urlaubsländer. Besonders Restaurants rufen teilweise heftige Preise auf (z.B. ein kleines Bier in Santiago ab 5,00 €, eine normales Gericht im Restaurant selten unter 20,00 €). Wir haben geschätzte 70 Stunden auf Flughäfen und in Flugzeugen verbracht und dabei ca. 35.000 km zurückgelegt.

Unsere Favoriten waren der Helikopterflug über die Iguazufälle und der Aufenthalt auf der Estancia.

Und wir möchten uns noch einmal ganz herzlich für Eure professionelle Vorbereitung und Betreuung während der Tour bedanken. Wir sind jetzt seit 15 Jahre Eure Kunden und können das Reisebüro Schäfer nur wärmstens in der ganzen Welt empfehlen!

Familienfoto

Bis bald wieder, dann aus Asien 2017 - Uwe, Sylvie und Falk!